Zum Wahlkampf der NPD Kahla/SHK

Am 25. Mai ist es soweit. Es wird gewählt was das Zeug hält: Europaparlament, Kreistag, sowie die Gemeinderäte sollen per Urnengang neu bestückt werden.

Im Falle von Kahla und dem Saale-Holzland-Keis heißt das, dass am genannten Datum erstmals auch waschechte Neonazis wählbar sein werden. Im Dienste der wohl einzigen Partei, die es sich leisten kann solche Subjekte zur Wahl anzubieten, dabei unter dem Banner „NPD Kahla/SHK“ firmierend, wird so seit geraumer Zeit eine Art Wahlkampf betrieben. Auch ein 6-teiliges Wahlprogramm wurde schon via Facebook, bzw. über den Twitter-Kanal des FN Kahla vorgelegt. Zusammengefasst handelt es sich bei diesem Programm um eine Mischung aus taktischer Inhaltslosigkeit, kollektivistischem Kitsch, und dem einschlägigen NPD-Jargon, der seine fremdenfeindlichen, homophoben oder sonst wie menschenfeindlich gearteten Intentionen nur schwerlich geheim zu halten vermag.
Dass gerade Kahla für die Nazis besonders wichtig erscheint, wird speziell durch den inflationären Einsatz von Wahlpropaganda deutlich: Dutzende, meist nur durch Leitern zu erreichende, und dabei inhaltlich stark an die Debilität der Bevölkerung appellierende Wahlplakate der NPD prägen das Bild der Kleinstadt. Zudem rufen die Urheber ihre Sympathisanten dazu auf, eventuelle Entsorgungsaktionen die erwähnte Plakate betreffen, zu melden. Auch wurden Haushalte direkt mit teils rassistischen Flugblättern beliefert.

Parallel zum Wahlkampf wurden in Kahla auch wieder unzählige FN-Sticker geklebt. Darüber hinaus tauchten auch wieder Schmierereien mit u.a. antisemitischen, xenophoben oder eben FN-bezogenen Inhalten auf. Natürlich wollen wir Euch an dieser Stelle einen kleinen Vorgeschmack dessen, wofür die NPD Kahla/SHK im Falle ihrer Wahl einsteht nicht vorenthalten:

Spielplatz
Markt1